Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Das Thema Inklusion begleitet uns seit der Gründung von queraum. kultur- und sozialforschung. Seit damals setzen wir uns mit unseren Projekten dafür ein, dass Menschen mit Behinderung möglichst ungehinderten Zugang zu allen Lebensbereichen – von der Bildung bis zum Arbeitsmarkt – bekommen und ein selbstbestimmtes, sicheres und gesundes Lebens führen können. Dazu gehört für uns auch, die eigene Praxis möglichst inklusiv zu gestalten und Seite an Seite mit Menschen mit Behinderung zu forschen.

Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen

Das zentrale Anliegen der Studie war die systematische Erfassung von Gewalt an Menschen mit Behinderungen bzw. psychischer Beeinträchtigung, um auf dieser Datenbasis Risiko- und Schutzfaktoren zu identifizieren sowie Maßnahmen zur Gewaltprävention und zur Unterstützung von Gewalt betroffener Personen ableiten zu können. Im Mittelpunkt standen die mittels persönlich-mündlicher Befragung erhobenen Gewalterfahrungen von Menschen, die in österreichischen Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in psychosozialen Einrichtungen leben oder arbeiten.

Großes Medienecho auf die Studie „Gewalt an Menschen mit Behinderungen“

Die Studie „Gewalt an Menschen mit Behinderungen“ zeigt, dass Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen in ihrem Leben in einem deutlich höheren Ausmaß psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren als Menschen ohne Behinderung. Die Präsentation der Studienergebnisse hatte ein großes mediales Echo zur Folge – ein wichtiges Zeichen für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Die Studie wurde im Auftrag des Sozialministeriums durchgeführt. Die wissenschaftliche Leitung lag beim Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS). 

Anna Schachner

Partizipation von Menschen mit Behinderung, Prozess- und Wirkungsevaluation (z.B. von Gesundheitsförderungsprojekten), Familiensoziologie; qualitative und quantitative Forschung (z.B. Lehrtätigkeit an der Universität Wien zu qualitativen Methoden der Sozialforschung)

Darstellung der Arbeitsschwerpunkte

Partizipation von Menschen mit Behinderung, Prozess- und Wirkungsevaluation (z.B. von Gesundheitsförderungsprojekten), Familiensoziologie; qualitative und quantitative Forschung (z.B. Lehrtätigkeit an der Universität Wien zu qualitativen Methoden der Sozialforschung)

Zugang von Frauen mit Behinderungen zu Opferschutz- und Unterstützungseinrichtungen bei Gewalterfahrungen. Abschließender Projektbericht

Im abschließenden Projektbericht des Projekts „Zugang von Frauen mit Behinderungen zu Opferschutz- und Unterstützungseinrichtungen bei Gewalterfahrungen“ werden die Ergebnisse der vergleichenden Studie über Deutschland, Großbritannien, Island und Österreich zusammengefasst.

Zugang von Frauen mit Behinderungen zu Opferschutz- und Unterstützungseinrichtungen bei Gewalterfahrungen. Nationaler Empirischer Bericht Österreich

Im Projekt „Zugang von Frauen mit Behinderungen zu Opferschutz- und Unterstützungseinrichtungen bei Gewalterfahrungen“ wurde eine empirische Studie durchgeführt, die sich mit Gewalterfahrungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen und ihren Zugang zu Opferschutz- und Unterstützungseinrichtungen aus der Sicht der Frauen und Unterstutzungsstrukturen auseinandersetzt. Der „Nationale Empirische Bericht Österreich“ fasst die österreichischen Ergebnisse zusammen.

Guidelines for the Production of Sign Language Books for a SignLibrary

Die Publikation „Guidelines for the Production of Sign Language Books for a SignLibrary“ ist eines der Ergebnisse des Projekts „SignLibrary“, das von queraum. kultur- und sozialforschung koordiniert wurde. Die Guidelines geben einen Überblick darüber, welche Aspekte bei der Produktion eines Buches in Gebärdensprache besonders berücksichtigt werden sollten.