Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Das Thema Inklusion begleitet uns seit der Gründung von queraum. kultur- und sozialforschung. Seit damals setzen wir uns mit unseren Projekten dafür ein, dass Menschen mit Behinderung möglichst ungehinderten Zugang zu allen Lebensbereichen – von der Bildung bis zum Arbeitsmarkt – bekommen und ein selbstbestimmtes, sicheres und gesundes Lebens führen können. Dazu gehört für uns auch, die eigene Praxis möglichst inklusiv zu gestalten und Seite an Seite mit Menschen mit Behinderung zu forschen.

Studie „Inklusives Altern“: Jetzt nachschauen und nachlesen!

41 Prozent jener Menschen, die in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe betreut werden, sind älter als 50 Jahre – und die Zahl steigt. Zwar werden deren individuellen Bedürfnisse von den Mitarbeiter*innen berücksichtigt, sie sind aber weder strukturell noch systemisch verankert. Bei Menschen mit lebensandauernder intellektueller Behinderung spricht man daher oft von „unsichtbaren Alten“. Daher haben die Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH gemeinsam mit der Lebenshilfe Österreich eine Studie zum Thema „Inklusives Altern“ in Auftrag gegeben.

Sophie Augustin

Partizipative Gesundheitsförderung mit Jugendlichen, qualitative Sozialforschung, Partizipation von Menschen mit Behinderung

Partizipative Gesundheitsförderung mit Jugendlichen, qualitative Sozialforschung, Partizipation von Menschen mit Behinderung

Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen

Das zentrale Anliegen der Studie war die systematische Erfassung von Gewalt an Menschen mit Behinderungen bzw. psychischer Beeinträchtigung, um auf dieser Datenbasis Risiko- und Schutzfaktoren zu identifizieren sowie Maßnahmen zur Gewaltprävention und zur Unterstützung von Gewalt betroffener Personen ableiten zu können. Im Mittelpunkt standen die mittels persönlich-mündlicher Befragung erhobenen Gewalterfahrungen von Menschen, die in österreichischen Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in psychosozialen Einrichtungen leben oder arbeiten.