City Challenge und Jugendgesundheitskonferenz im Programm „Gesunde Bezirke“

 
Projektrolle
Umsetzung

Ziele

Mit der „City Challenge“ und der „Jugendgesundheitskonferenz“ werden im Programm „Gesunde Bezirke“ der Wiener Gesundheitsförderung zwei Umsetzungsvarianten von Aktivitäten für Jugendliche angeboten. In Floridsdorf und Donaustadt wird die Jugendgesundheitskonferenz umgesetzt, in den Bezirken Leopoldstadt, Margareten, Mariahilf, Favoriten, Rudofsheim-Fünfhaus, Ottakring und Brigittenau wird die City Challenge realisiert. Bei der Jugendgesundheitskonferenz wird das erprobte Wiener Modell für partizipative Jugendgesundheitsförderung umgesetzt. Bei der City Challenge erschließen sich die jugendlichen Teilnehmer*innen auf einer Gesundheitstour ihren Bezirk auf lustvolle, spielerische und spannende Weise.       
Sowohl die City Challenge als auch die Jugendgesundheitskonferenz richten sich primär an soziökonomisch benachteiligte Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren und deren erwachsene Bezugspersonen (z. B. Pädagog*innen). Beide Formate haben zum Ziel, gesundheitsförderliche Lebenswelten zu schaffen, bei gesundheitsbezogenen Gemeinschaftsaktionen zu unterstützen und persönliche Kompetenzen zu entwickeln.

Umsetzung

Die City Challenge vermittelt zentrale Themen rund um Gesundheit und Wohlbefinden auf spielerische Weise und im Setting Bezirk bzw. Grätzel. Die Jugendlichen sind in Kleingruppen auf vorgegebenen Routen im Bezirk unterwegs. Sie werden mit einer App von Station zu Station geleitet und dabei von geschulten Unterstützer*innen begleitet. Die Touren werden im Vorfeld bezirksspezifisch und in einem partizipativen Prozess entwickelt. Zwei Teams von Jugendlichen (12–15 Jahre / 16–19 Jahre) werden dabei unterstützt, Tour-Konzepte auszuarbeiten und Routen, Stationen sowie Aufgaben für andere Jugendliche zu entwickeln. Die Touren, die dabei entstehen, können von jugendspezifischen Einrichtungen im Bezirk (Schulen, Jugendzentren, Lehrwerkstätten, Beratungsstellen, Parkbetreuung, Vereine etc.) kostenlos gebucht werden.

Die Jugendgesundheitskonferenz ist ein partizipativer Prozess mit einem abschließenden Event. Die Jugendlichen haben dabei die Möglichkeit, für sie relevante Themen auszuwählen, diese in Teams kreativ zu bearbeiten und gemeinsam Gesundheitsaktivitäten und -projekte umzusetzen. Höhepunkt ist eine große und bunte Jugendgesundheitskonferenz-Veranstaltung, die die Jugendlichen – als Gastgeber*innen und Peer-to-Peer-Vermittler*innen – mit ihren Aktivitäten und Projekten selbst gestalten. Bei der Veranstaltung haben darüber hinaus auch Einrichtungen aus dem Bezirk bzw. der Stadt die Möglichkeit, ihre Angebote zu präsentieren.