Ziele
Durch das FGÖ-geförderte Projekt „GUSTA: Gesunde Ernährung und Gemeinschaftsverpflegung im neunerhaus Café“ soll ein Beitrag zur Förderung der gesundheitlichen und sozialen Chancengerechtigkeit und Verringerung von Ernährungsarmut geleistet werden. Im Projekt wird ein neues Konzept für gesunde Ernährung und Gemeinschaftsverpflegung entwickelt, das auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist und im innovativen Setting des neunerhaus Cafés erprobt wird. Das Café bietet seit 2018 einen gesundheitsförderlichen Raum für obdachlose, wohnungslose und armutsbetroffene Menschen. Die Maßnahmen des Projektes setzen sowohl auf Verhaltens- als auch auf Verhältnisebene an: Es werden Aktivitäten zur Förderung der Ernährungskompetenz und Teilhabe von obdachlosen, wohnungslosen und armutsbetroffenen Menschen gesetzt. Auf struktureller Ebene werden Mitarbeiter*innen in Kompetenzen rund um die Bedarfe dieser Zielgruppe geschult.
Umsetzung
Ziel der Evaluation ist es, Aussagen zur Ziel- und Zielgruppenerreichung als auch zu den kausalen Wirkungszusammenhängen der Projektmaßnahmen zu treffen. Dazu werden gemeinsam mit dem Projektteam Reflexionen durchgeführt und die Perspektive der Zielgruppe (Besucher*innen des neunerhaus Cafés, ehrenamtliche und angestellte Mitarbeiter*innen sowie Teilnehmer*innen an Schulungsangeboten) eingeholt. Die Evaluation reflektiert die Zielerreichung, identifiziert förderliche und hinderliche Faktoren und leitet Lernerfahrungen ab.
Dem partizipativen und niederschwelligen Ansatz des Projektes entsprechend, kommen dabei hauptsächlich qualitative Methoden (z. B. Fokusgruppen, teilnehmende Beobachtung mit „Blitz-Gesprächen“) zum Einsatz. Die Teilnehmer*innen an Schulungsangeboten werden zudem mit kurzen Feedbackbögen um ihre Rückmeldung gebeten.



