MOMA – Modernes Management im Polizeianhaltewesen: Safe & Healthy Prisons

 

Ziele

Das Projekt MOMA untersucht das bisher wenig beforschte Feld des Polizeianhaltewesens und antwortet damit auf eine Lücke innerhalb der Sicherheitsforschung.

Das Projekt generiert praxisrelevantes und wissenschaftlich abgesichertes Wissen zur gesundheitlichen und sozialen Situation von Häftlingen und Beschäftigten in Polizeianhaltezentren (PAZ). Mit seiner Ausrichtung auf die Perspektive der Häftlinge und der in den PAZ beschäftigten Personen schafft MOMA eine Grundlage für ein zeitgemäßes Management im Polizeianhaltewesen, das die Grundrechte und Unversehrtheit der Häftlinge („Healthy Prison“ WHO) aber auch der Beschäftigten berücksichtigen kann. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt im Bereich der Ausbildung des Personals von Anhaltezentren. Das Wissen über die Bedingungen und Problemstrukturen in PAZ fließt in Form eines Kompetenzprofils in die in Umbau befindliche Aus- und Weiterbildung der in PAZ tätigen Personen ein. Die Ergebnisse von MOMA stehen über das Projektende hinaus für die Arbeit in PAZ zur Verfügung, indem es einen partizipativ erarbeiteten Lösungsatlas hinterlässt, der in Problemsituationen befragt werden kann. Ein weiteres Ziel des Projekts ist die Überarbeitung der bestehenden Anhaltedatei der Vollzugsverwaltung auf Basis einer Potential-Defiziteinschätzung.

Umsetzung

queraum ist dafür zuständig, ein Kompetenzprofil zu entwickeln, das Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissensbeständen systematisiert, die von Mitarbeitenden in PAZ benötigt werden, um die psychische und physische Gesundheit der in Haft lebenden Personen gewährleisten zu können.

ProjektpartnerInnen:

Kompetenzzentrum für empirische Forschungsmethoden / WU Wien (Projektleitung; Ansprechperson: Dr.in Katharina Miko-Schefzig), Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS) / Universität Wien

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