Evaluation des Projekts „Wert-voll – Mädchen im Blickpunkt“

 
Projektrolle
Evaluation

Ziele

Das Projekt „Wert-voll“ des Instituts für Frauen- und Männergesundheit richtet sich primär an junge Frauen und Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund in Wien. In der Arbeit mit Jugendlichen zeigt sich, dass die Auseinandersetzung mit Rollenvorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit besonders wichtig ist, um etwaigen Gefährdungen bzw. Faszinationen für radikale Strömungen zu begegnen. Diese wirken – gemeinsam mit der religiösen und kulturell konnotierten Erziehung – in Werthaltungen und in die jeweilige Identitätsbildung hinein und stehen im Zentrum des Projektvorhabens. Durchgeführt werden 60 Workshop-Reihen in diversen außerschulischen Jugend- und Mädcheneinrichtungen zur Stärkung alternativer Rollenbilder zu Weiblichkeit. Inhalte werden dabei partizipativ mit der Zielgruppe und den Einrichtungen geplant. Zudem sollen Mädchengruppen auch die Möglichkeit bekommen, sich und ihre Anliegen im Rahmen von kleinen Projekten zu präsentieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Schulung für MitarbeiterInnen von Institutionen der außerschulischen Jugendarbeit zu den genannten Themen, damit diese als MultiplikatorInnen fungieren können.

Umsetzung der Evaluation

queraum evaluiert sowohl den Prozess als auch die Wirkung der Maßnahmen (Prozess- und Ergebnisevaluation). Zur Unterstützung der Verantwortlichen bei der laufenden Planung und Umsetzung sowie zur Förderung des Lernens im und am Projekt führt queraum strukturierte Reflexionen mit dem Projektteam während der Projektumsetzung durch. Im Rahmen der Ergebnisevaluation wird die Wirkung der Workshops bei den teilnehmenden Mädchen und jungen Frauen mittels eines sehr niederschwelligen Feedbackbogens ermittelt. Darüber hinaus werden in den Workshops teilnehmende Beobachtungen durchgeführt. Die MultiplikatorInnen werden zum Nutzen des in der Schulung erworbenen Wissens für sich und die eigene Arbeit sowie zur allgemeinen Zufriedenheit mit der Schulung befragt. Schließlich werden MitarbeiterInnen bzw. LeiterInnen von Jugend- und Mädchenzentren in qualitativen Interviews zu ihrer Einschätzung hinsichtlich des Nutzens für die primäre Zielgruppe, zu Gelungenem sowie Verbesserungspotenzialen in der Umsetzung und zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Projekts befragt.

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