Physische und soziale Verunsicherungsphänomene – Wie kann die Stadtplanung ihnen begegnen?

 
Themen
Projektrolle
Forschung

Ziele

  • Untersuchung der Forschungsfrage auf Basis von eigenen Umfragen und bestehenden Forschungsergebnissen der AuftragnehmerInnen
  • Wissenstransfer von neuen und bestehenden Erkenntnissen der Sicherheitsforschung (auch vergangener Studien der MA 18) in die Stadtentwicklung
  • Handlungsempfehlungen zur Optimierung der städtischen Planungsprozesse im Hinblick auf eine möglichst positive subjektive Sicherheit und gegen „städtische Angsträume"
  • Etablierung eines interdisziplinären Austausches zwischen Sicherheitsforschung, Gemeinwesenarbeit, Raumplanung und Stadtentwicklung
  • Entwicklung von Strategien zur Erhöhung der urbanen Kompetenz (Risikoabschätzung, Coping, ...) von NutzerInnen des öffentlichen Raumes

Umsetzung

Die subjektive Wahrnehmung von Sicherheit/Unsicherheit ist kein eindimensionaler Prozess, sondern wird durch verschiedene Faktoren erhöht bzw. gesenkt. Diese können interaktiver (verschiedene Personengruppen auf den Plätzen), subjektiver (bisherige Erfahrungen im öffentlichen Raum) sowie baulicher Natur sein. Es existieren noch weitere Faktoren (etwa mediale Prozesse), doch soll in dieser Studie vor allem auf die baulichen und sozialen Aspekte fokussiert werden.

Der öffentliche Raum ist Hauptgegenstand des Forschungsfelds, wobei sowohl dessen bauliche Konfigurationen als auch die raumspezifischen kommunikativen und narrativen Dimensionen bearbeitet werden. Der öffentliche Raum wird innerhalb des Projekts als „Urbanitätsschule" begriffen, um urbane/soziale Kompetenz auch im Hinblick auf Disorder-Phänomene (Coping / Ausweichverhalten) konzipieren zu können. Erklärtes Ziel und Produkt dieser Studie ist die Erstellung eines Leitfadens zur Umsetzung des erhobenen Sicherheitswissens.