EU-Projekt „Zugang von Frauen mit Behinderungen zu Opferschutzeinrichtungen bei Gewalterfahrungen“

 
AuftraggeberIn

Europäische Kommission, Daphne III

Projektrolle
Forschung

Ziele

Das Projekt beabsichtigt im Zuge des Einsatzes unterschiedlicher qualitativer und quantitativer Methoden herauszufinden, ob Frauen mit Behinderungen, die Gewalt erlebt haben, Hilfestellungen und Serviceleistungen von Opferschutzeinrichtungen (für Frauen und Menschen mit Behinderungen) in gleichem Maße in Anspruch nehmen können wie Frauen ohne Behinderungen.

Zielgruppen

  • Frauen mit unterschiedlichen Behinderungsarten, die Gewalt erlebt haben
  • Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser und Opferschutzeinrichtungen und/oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, die bei Gewalterfahrungen beraten und Serviceleistungen anbieten
  • EntscheidungsträgerInnen auf nationaler und europäischer Ebene

Partnerländer

Österreich (Projektleitung: Ludwig Boltzmann Insitut für Menschenrechte, Projektpartnerinnen: queraum. kultur- und sozialforschung und Ninlil), Deutschland (Justus-Liebig-Universität Gießen), Großbritannien (University of Leeds) und Island (University of Iceland)

Umsetzung

Der Zugang von Frauen mit Behinderungen zu Opferschutzeinrichtungen soll analysiert, dokumentiert und durch eine Reihe von Maßnahmen verbessert werden. Insbesondere geht es auch darum, die Kooperation, Kommunikation und den Austausch von Frauenberatungsstellen sowie Frauenhäusern und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zu stärken. Der besondere Anspruch dieses Forschungsvorhabens liegt aber vor allem darin, dass nicht „nur“ über die Betroffenen geforscht werden soll, sondern mit ihnen gemeinsam. Das heißt, WissenschafterInnen mit und ohne Behinderungen sind im Projektteam und im beratenden Ausschuss.

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