Mobilitäts-Scouts

Ältere Menschen gestalten eine alternsgerechte Lebenswelt

 

Ziele

Das Projekt Mobilitäts-Scouts hat sich zum Ziel gesetzt, die Beteiligungs- und Mitsprachemöglichkeiten von älteren Frauen und Männern bei der alternsgerechten Gestaltung des öffentlichen Raums zu verbessern. Konkret werden ältere Frauen und Männer („Mobilitäts-Scouts“) geschult und dabei unterstützt, gemeinsame Aktivitäten von öffentlichen Stellen, Unternehmen oder Dienstleitungsanbietern sowie älteren Menschen zur Gestaltung alternsgerechter Lebenswelten anzuregen und zu begleiten. 

Das Projekt richtet sich somit an ältere Männer und Frauen, die Freude und Interesse daran haben, sich in ihrem Lebensumfeld zu engagieren und dazu beizutragen, dieses Umfeld alternsgerechter und lebenswerter zu gestalten. Angesprochen werden Menschen in der nachberuflichen Lebensphase mit einem Interesse an bürgerschaftlichem Engagement.

Mobilitäts-Scouts wurde in einem ersten Schritt (bis 2018) als EU-Projekt in mehreren Ländern umgesetzt. In Wien werden auch 2019 wieder Mobilitäts-Scouts ausgebildet und begleitet.
 

Umsetzung

Im EU-Projekt „Mobility Scouts“ wurde ein Trainingsprogramm für zukünftige Mobilitäts-Scouts ausgearbeitet und praktisch erprobt. Die Mobilitäts-Scouts erhielten im Rahmen ihres Trainings relevante Informationen zur Gestaltung alternsgerechter Lebensräume und führten – begleitet und unterstützt durch das Projektteam – bereits gemeinschaftlich Projekte in ihrem Lebensumfeld durch. Die Erfahrungen aus dem Projekt flossen in zwei Publikationen ein: Das „Sensibilisierungshandbuch für Organisationen, Vereine und Kommunen“ wendet sich mit praktischen Informationen zu einer alter(n)sgerechten Lebenswelt an lokale Behörden. Organisationen und Personen, die mit älteren Menschen zusammenarbeiten und daran interessiert sind, sie bei der Initiierung und Umsetzung eines gemeinschaftlichen Projekts zu unterstützen, erhalten im „Toolkit für Praktikerinnen und Praktiker“ wertvolle Informationen.

Das Team von queraum war nicht nur für die europäische Koordination, sondern auch für die konkrete Projektumsetzung in Österreich (Wien) verantwortlich.

Auch 2019 wird das Projekt wieder in Wien umgesetzt: Es werden neue Mobilitäts-Scouts ausgebildet und bei ihren Projekten begleitet.

KooperationspartnerInnen:

Durch eine Förderung im Rahmen des EU-Programmes Erasmus+ hatte queraum die Möglichkeit, das Thema auf EU-Ebene mit PartnerInnen in vier Ländern (Italien, Deutschland, Litauen und Holland) zu bearbeiten. Zudem bestand eine Kooperation mit der AGE Platform Europe, einem Europäischen Netzwerk, deren Mitglieder sich u.a. für die alter(n)sgerechte Gestaltung des öffentlichen Raums einsetzen.