Mobilitäts-Scouts

Ältere Menschen gestalten eine alternsgerechte Lebenswelt

 

Ziele

Das Projekt Mobilitäts-Scouts hat sich zum Ziel gesetzt, die Beteiligungs- und Mitsprachemöglichkeiten von älteren Frauen und Männern bei der alternsgerechten Gestaltung des öffentlichen Raums zu verbessern. Konkret werden ältere Frauen und Männer („Mobilitäts-Scouts“) geschult und dabei unterstützt, gemeinsame Aktivitäten von öffentlichen Stellen, Unternehmen oder Dienstleitungsanbietern sowie älteren Menschen zur Gestaltung alternsgerechter Lebenswelten anzuregen und zu begleiten. 

Das Projekt richtet sich somit an ältere Männer und Frauen, die Freude und Interesse daran haben, sich in ihrem Lebensumfeld zu engagieren und dazu beizutragen, dieses Umfeld alternsgerechter und lebenswerter zu gestalten. Angesprochen werden Menschen in der nachberuflichen Lebensphase mit einem Interesse an bürgerschaftlichem Engagement.
 

Umsetzung

Es wird ein Trainingsprogramm für zukünftige Mobilitäts-Scouts ausgearbeitet und praktisch erprobt. Die Mobilitäts-Scouts erhalten im Rahmen ihres Trainings relevante Informationen zur Gestaltung alternsgerechter Lebensräume und führen – begleitet und unterstützt durch das Projektteam –  bereits gemeinschaftlich Projekte in ihrem Lebensumfeld durch. Die Erfahrungen aus dem Projekt fließen in zwei Publikationen ein: Das „Handbuch für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger“ wendet sich mit praktischen Informationen zu einer alternsgerechten Lebenswelt an lokale Behörden. Organisationen und Personen, die mit älteren Menschen zusammenarbeiten und daran interessiert sind, sie bei der Initiierung und Umsetzung eines gemeinschaftlichen Projekts zu unterstützen, erhalten im „Handbuch für Praktikerinnen und Praktiker“ wertvolle Informationen. Auch ein Factsheet zum Projekt steht als Download auf der Projekt-Website zur Verfügung.

Das Team von queraum ist nicht nur für die europäische Koordination, sondern auch für die konkrete Projektumsetzung in Österreich (Wien) verantwortlich.

KooperationspartnerInnen:

Durch eine Förderung im Rahmen des EU-Programmes Erasmus+ hat queraum die Möglichkeit, das Thema auf EU-Ebene mit PartnerInnen in vier Ländern (Italien, Deutschland, Litauen und Holland) zu bearbeiten. Zudem besteht eine Kooperation mit der AGE Platform Europe, einem Europäischen Netzwerk, deren Mitglieder sich u.a. für die alternsgerechte Gestaltung des öffentlichen Raums einsetzen.